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DOTA - „Wir rufen Dich Galaktika“

Lindenallee 23
15890 Eisenhüttenstadt

Tickets from €28.00 *
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Event organiser: Stadt Eisenhüttenstadt, Lindenallee 23, 15890 Eisenhüttenstadt, Germany

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Rollstuhl 1. Kat.
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Information on concessions

INFORMATIONEN ZUR TICKETAUSWAHL

Gilt für Veranstaltungen, die vor Juli 2022 eingestellt wurden:
Ermäßigung mit Nachweis: gültig für Kinder, Schüler, Auszubildende, Studenten,
monatlichen Leistungsbeziehern nach dem SGB II und SGB XII und Schwerbehinderten
mit dem Vermerk „B" sowie deren Begleitpersonen gegen Vorlage eines entsprechenden Nachweises bzw. nach Vorlage des EH-Passes.

Gilt für Veranstaltungen, die ab Juli 2022 eingestellt werden:
Ermäßigung mit Nachweis: gültig für Kinder, Schüler, Auszubildende, Studenten, monatlichen Leistungsbeziehern nach dem SGB II und SGB XII.
Begleitpersonen von Schwerbehinderten mit dem Vermerk „B“ haben gegen Vorlage eines entsprechenden Nachweises freien Eintritt.
Die Schwerbehinderten selbst bekommen kein kostenfreies und auch kein ermäßigtes Ticket.
Zum ermäßigten sowie kostenfreie Ticket muss der dazugehörige Nachweis am Einlass unaufgefordert vorgezeigt werden.
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Event info

Die Berliner Band DOTA um die Musikerin Dota Kehr hat ein neues Album veröffentlicht.
Aus feinsinnigen und vielschichten Texten stricken sie eingängige Popsongs, in denen Platz
ist für sanfte Poesie, Politisches und Partystimmung, für Melancholisches und Albernes – mit
so mühelosen Übergängen dazwischen, dass die Tragweite mancher Gedanken erst beim
zweiten oder dritten Hören einsickert.
DOTA ist in dieser Bandbesetzung seit 2017 unterwegs und längst über den Status als
Geheimtipp hinausgewachsen: Die letzten drei Alben waren in den Top 20, das 2020
veröffentlichte „Kaléko“ acht Wochen in den Charts, dazu Auszeichnungen wie der Fred JayPreis im Gepäck und zahlreiche ausverkaufte Touren im ganzen deutschsprachigen Raum. Mit
dem neuen Werk konnten sie sogar noch eins drauflegen und mit Platz 7 erstmals in die
TopTen einsteigen. Ein Erfolg, der umso mehr erfreut, weil er vollkommen in Eigenregie und
ohne Majorlabel im Rücken gefeiert werden kann.
Politisch engagiert, begnügt sich Dota nicht damit, die „richtige“ Meinung zu haben und
Parolen für die eh schon Gleichgesinnten zu liefern. Stattdessen konfrontiert sie sich auf „Wir
rufen Dich, Galaktika“ mit ihrer eigenen Ratlosigkeit. Keine Antworten, dafür Lieder, in
denen man sich zumindest für die Dauer eines Refrains der Utopie hingeben kann. Wie in
„Als ob“, oder wenn sie im Titelstück „Wir rufen dich, Galaktika“ die lila Weltraum-Fee aus
der Fernsehserie „Hallo Spencer“ um die Lösung der Probleme auf der Erde bittet – weil wir
es alleine vergurkt haben. Damit entlarvt sie sich immer wieder, nimmt den eigenen
Standpunkt analytisch auf die Schippe und sich selbst nicht zu ernst.
Die Liebeslieder des Albums berühren durch eine besondere, manchmal zärtliche Ehrlichkeit:
Der Wunsch nach Nähe einer unerreichbaren Person („Besser als nichts“), die bescheidene
Bitte um Verzeihung („Ich halte zu dir“), eine intensive Begegnung mit unklarer Zukunft
(„Funken schlagen“) und ein plötzliches Ende („Einfach so verloren“). All das besingt Dota in
klaren, frischen Worten. Jede Strophe öffnet neue Blickwinkel. Das Album endet mit zwei
offen und assoziativ getexteten Stücken („Bleiben“ und „In allem Gedankenlosen“), die der
Band viel Raum lassen für weite und vielfarbig schillernde Klangwelten.
Dota schreibt Lieder, die tatsächlich gebraucht werden. Lieder, die den Blick auf die Welt
nachhaltig verändern und öffnen - in kleinen, alltäglichen Details und im großen Ganzen. Ein
Brombeerbusch am Wegesrand wird die idyllische Unbeschwertheit von „Sommer für
Sommer“ wachrufen, jeder Schwimmbadbesuch die Zeilen aus dem Lied „Bademeister“. In
einer sich ewig im Kreis drehenden Diskussion über die Weltlage wird man in Gedanken die
lila Fee „Galaktika“ zur Hilfe rufen wollen. Und wer sich das nächste Mal dabei erwischt, im
Social-Media-Feed einem personalisierten Werbelink zu folgen, wird vielleicht an die Zeilen
denken: „Und weil der Algorithmus sagt, dass ich es mögen muss. Und wenn es mir dann
tatsächlich gefällt. Ich hasse es.“
In der Musik lassen sich die individuellen Charaktere der Mitmusiker immer heraushören,
während sie die Songs unterstützen und liebevoll dekorieren. Janis Görlichs lebendige
Mischung aus lässig trockenem, rauchigem Schlagzeugsound und elektronischen Samples,
Jan Rohrbachs unverkennbare Gitarrenlinien, die ihre eigenen kleinen Geschichten erzählen,
Patrick Reisings farbenfroh und nuancenreich sound-designte Analog-Synthesizer und
Keyboards, Alex Binders verspielt melodischer Bass und Dota Kehrs abgedämpfter GitarrenStil und ihre einmalig natürliche Stimme, bei der man ganz von selbst auf jedes Wort lauscht -
eine Stimme, die sogar dann noch Vertrauen und Zuversicht einflößt, wenn sie gesteht, selbst
nicht weiter zu wissen. Jammern können andere. Wenn Dota die Dinge über den Kopf
wachsen, resümiert sie eben auch mal: „Ich lern jetzt was Vernünftiges: Ich lern
Photosynthese.“
In all dem steckt das offene Eingeständnis, dass sie natürlich auch keine Lösungen anbieten
kann. Dafür aber kleine Oasen, Schlupfwinkel im System. Und einen Blick, mit dem sie in
diesem „seltsamen Nebeneinander von Krieg und Abendbrot“ („Bleiben“) Momente findet,
die mehr sind als Routine und Funktionieren. Momente, die vielleicht alltäglich scheinen – bis
Dota ihren Zauber in einem Lied enthüllt hat. „Jeder braucht seinen Dumbledore“ singt sie –
und einmal mehr ist sie das für ihre Zuhörer selbst. In ihrem Fall natürlich: eine Dumbledorin.
Für all diejenigen, die sich seit Jahren in ihren Texten wiederfinden, auf ihren Konzerten
lauthals mitsingen und von ihrer klugen Melancholie trösten lassen können. Und für alle,
denen ihre Lieder neu zu entdecken noch bevorsteht.
Besetzung:
Dota Kehr – Geang, Gitarre
Jan Rohrbach – Gitarre
Janis Görlich – Schlagzeug
Patrick Reising – Keyboards
Alex Binder – Bass
weitere Infos siehe www.kleingeldprinzessin.de

Der Theatersaal ist unbestuhlt.

Terms and conditions

Teilnahmebedingung
Im Kulturbereich gibt es, bis auf weiteres, für das Publikum keine Einschränkungen mehr, bezogen auf Test, Impfstatus, Abstand und Maske.
Wir empfehlen unserem Publikum weiterhin die Maske zu tragen.
Es gilt die am Veranstaltungstag gültige Corona-Landesverordnung.
Änderungen vorbehalten!
Stand: 09.09.2022

Event location

Das Friedrich-Wolf-Theater gilt als kulturelles Zentrum von Eisenhüttenstadt. Es besteht aus vier verschiedenen Spielstätten: Dem Theatersaal und dem Rangfoyer, der „kleinen bühne“ und einer im Grünen gelegenen Freilichtbühne, die im Sommer für Open-Air-Veranstaltungen genutzt wird.

Das Theater wurde 1955 eröffnet und stand zunächst allein in der Landschaft. Das brandenburgische Eisenhüttenstadt war damals noch im Aufbau als erste Planstadt der damaligen DDR, der gelbe Säulenbau also ein Vorstoß für ein kulturelles Gemeinschaftsleben. Auf der Bühne gaben sich damals die Größen der DDR-Showszene die Klinke in die Hand, aber auch klassisches Theater wurde gezeigt. Nach der Wende wurde der Theaterbetrieb fortgesetzt, nach der Renovierung 2010 ergänzte man das Programm um Lesungen und Musikveranstaltungen. Mittlerweile kann das Friedrich-Wolf-Theater auf über 60 Jahre Geschichte zurückblicken und ist bei den Besuchern sehr beliebt. Der stimmungsvolle Hauptsaal bietet ebenso wie die moderne „kleine bühne“ die ideale Atmosphäre für jede Art von Veranstaltung.

Die Anreise zum Theater kann mit dem Auto über die E30/A12 aus der Richtung Berlin oder über die B97/B112 aus der Richtung Cottbus erfolgen – Parkplätze stehen am City Center zur Verfügung. Auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Theater gut erreichbar, der Busbahnhof befindet sich in Laufweite und wird von verschiedenen Buslinien angefahren.
Friedrich-Wolf-Theater
Lindenallee 23
15890 Eisenhüttenstadt